Diese stellt sicher, dass der Anbieter alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und seine Spieler jederzeit fair behandelt. Wer hingegen zum Beispiel als deutscher im Urlaub in der Schweiz in einem Online Casino spielt und vielleicht auch gewinnt, muss sich um die Versteuerung der Summen keine Gedanken machen. Müsste ich als deutscher Spieler auf Schweizer Boden für meine Casinogewinne Steuern bezahlen? Gleich verhält es sich mit Lotteriegewinnen, die ebenfalls komplett steuerfrei in Deutschland sind. In Online-Casinos kann man jedoch seinen Gewinn bis auf den letzten Cent auszahlen lassen und behalten. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass zum Beispiel Gewinne aus Lotterien vollkommen steuerfrei eingefahren werden. Schließlich sind zum Beispiel gerade die deutschen Behörden nicht gerade dafür bekannt, dass sie bei Themen rund um die Steuer ein Auge zudrücken. Und um steuerfrei bei diesen spielen zu können, muss dieses Unternehmen also entweder eine Umsatzsteuer besitzen oder eine Glücksspielsteuer, die in die EU fließt. Unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen aber nur Glücksspiele, die bei einem Veranstalter angeboten werden, der in Deutschland oder einem anderen EU-Land steuerpflichtig sind. In Deutschland werden Gewinne von Sportwetten mit einem Prozentsatz von fünf Prozent versteuert. Allerdings sollten Sie hier besonders auf den rechtlichen Rahmen achten, da sich durch die Wahl solcher Plattformen Risiken ergeben können – etwa im Streitfall um Auszahlungen oder bei unklarer Rechtslage. Internationale Anbieter mit EU-Lizenz unterliegen dieser Regelung nicht und bieten oftmals steuerfreie Gewinne. Können Sie mit diesen regelmäßig hohen Gewinnen ihre Rechnungen bezahlen, zählen auch sie zu einem Berufsspieler. Wer nur gelegentlich spielt und daraus keine regelmäßigen Einnahmen erzielt, muss seine Gewinne in der Regel nicht versteuern. Wer außerhalb Deutschlands spielt, etwa in Österreich oder der Schweiz, trifft hingegen auf andere steuerliche Rahmenbedingungen – was wiederum zu Unsicherheiten beim Vergleich der Angebote führt. Selbst der Bund der Steuerzahler hat kürzlich nochmals betont, dass Glücksspielgewinne grundsätzlich steuerfrei sind. Zwar bleibt der ursprüngliche Gewinn steuerfrei, die Weitergabe jedoch nicht zwingend. Der Ursprung des Geldes spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr, denn entscheidend ist allein, was aus dem Gewinn gemacht wird. Die Lage ändert sich, wenn bei einem Anbieter gespielt wird, der nicht über eine gültige Lizenz verfügt. Der Übergang ist fließend, die Entscheidung liegt im Einzelfall, aber wer auf Dauer mehr gewinnt als verliert und dabei strukturiert vorgeht, verlässt die Welt der steuerfreien Glückstreffer. Es erfolgt keine Beratung zu Themen, die außerhalb der steuerlichen Beratungsbefugnis eines Lohnsteuerhilfevereins liegen. In diesem Fall müssten Sie für Ihre Gewinne Einkommensteuer bezahlen. Generieren Sie allerdings regelmäßig hohe Gewinne, könnte das Finanzamt auf die Idee kommen, Sie als Berufsspieler/in einzustufen. Eine weitere renommierte Studie aus dem Jahr 2017 beziffert die Bruttospielerträge auf dem deutschen Glücksspielmarkt für das Jahr 2015 auf knapp 13 Milliarden Euro. Dies gilt uneingeschränkt für das Steuerjahr, in dem die Gewinne anfallen. Für Privatleute, die nicht gewerbemäßig an Glücksspielen in Online Casinos teilnehmen, sind die erzielten Gewinne selbst steuerfrei. Die meisten Sportwettenanbieter stellen ihren Kunden diese Steuer direkt in Rechnung. Zudem wurde unterstellt, dass weitere regelmäßige Einkünfte z.B. Im Zusammenhang mit Glücksspiel im Allgemeinen und Online Casinos im Besonderen spielt weiterhin das Vorhandensein einer gültigen Glücksspiellizenz eine bedeutsame Rolle. Steuerexperten und Rechtsanwälte sind unentbehrlich für die korrekte Anwendung der Steuergesetze. Dies geschieht bei Nichteinhaltung der steuerrechtlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Glücksspielen. Angesichts möglicher zukünftiger Änderungen in der Glücksspielsteuergesetzgebung ist es entscheidend, immer informiert zu bleiben. Nur mit fachkundiger rechtlicher Unterstützung können alle gesetzlichen Anforderungen zweifelsfrei eingehalten werden. Die Besteuerung von Glücksspielen, sei es online oder offline, sowie Ausnahmen für wohltätige Veranstaltungen, erfordern professionelle steuerliche Beratung. Wird ein Online Casino Spiel als Geschicklichkeitsspiel angesehen, dann muss es versteuert werden. Jedoch sollte man beachten, dass man dem Amt auf Anfrage mitteilen muss, wie man zu seinem Reichtum kommt. Haben Sie den Gewinn ausgezahlt bekommen und legen ihn man dann wird es im ersten Jahr nicht nötig sein, die Gewinne zu versteuern – beziehungsweise die Zinsen dafür zu bezahlen. Einige Spieler wurden in der Vergangenheit bereits durch das Gericht als Profi-Spieler eingestuft, weshalb sie danach eine Einkommenssteuer auf die Gewinne zahlen mussten. Da man die Glücksspielsteuer lediglich in EU-Staaten nicht zahlen muss, gibt es eine Ausnahme bei anderen Ländern außerhalb der Europäischen Union. Natürlich gibt es auch bei dem Umsatzsteuergesetz ausnahmen, nachdem man bestimmte Gewinne versteuern muss und seinen Gewinn nicht komplett behalten kann. Einige Länder fordern eine Umstellung auf eine Gewinnbesteuerung, da die aktuelle Einsatzsteuer das Spielverhalten verzerrt. Der Wettbewerbsdruck ist deutlich gestiegen, viele kleinere Plattformen haben sich bereits vom deutschen Markt zurückgezogen. Wer also nur hin und wieder spielte und über einen längeren Zeitraum keinen positiven Saldo bei Spielen wie Poker, Spielautomaten oder Live-Casino-Spielen aufwies, hatte so auch keinen Cent aus seinem Gewinn ans Finanzamt zu führen.